Baugenehmigungen Wohnungen Österreich 2001

 

Im Jahr 2001 wurde in ganz Österreich die Errichtung von 40.500 Wohnungen bewilligt. Erstmalig können diese vorläufigen Zahlen auch nach der Gebäudeart aufgegliedert werden: Rund 15.600 dieser Wohnungen lagen in Ein- und Zweifamilienhäusern, etwa 17.400 in Mehrgeschoßbauten.

Wie schon der Vergleich der Bewilligungszahlen der Jahre 1998 bis 2000 zeigt, befinden wir uns in einer Phase niedrigerer Bewilligungszahlen (jährlicher Rückgang um je grob ein Zehntel).

2001 setzt sich dieser Trend abgeschwächt fort: Der Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen 2000 zeigt ein weiteres Minus von 2%. Dieser Rückgang könnte allerdings bei den endgültigen Zahlen über 2001 noch etwas höher ausfallen, da es insbesondere in einem Volkszählungsjahr (Stichtag 15.5.2001) vermehrt zu nachträglichen Bereinigungen in Zusammenhang mit den Adressen kommen kann.

Der Rückgang bei den Baubewilligungen ist vorwiegend auf die Ein- und Zweifamilienhäuser zurückzuführen, während beim Mehrgeschoßbau sogar eine Zunahme gegenüber dem Berichtsjahr 2000 festzustellen ist, die restlichen Gruppen bleiben annähernd konstant.

Baubewilligte Wohnungen im 4. Quartal 2001 (vorläufige Zahlen)

Im 4. Quartal 2001 wurde in den österreichischen Gemeinden die Errichtung von ca. 4.200 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern und rund 5.700 in größeren Wohngebäuden bewilligt.

Gegenüber dem 4. Quartal 2000 liegen die Werte wieder mit Ausnahme der mehrgeschossigen Bauten in allen restlichen Unterpositionen darunter. Diese Verschiebung zugunsten der Wohngebäude mit mindestens 3 Wohnungen geht dabei zu Lasten der Ein- und Zweifamilienhäuser und auch der Bewilligung von neuen Wohnungen bei bereits bestehenden Gebäuden.

Bei der Interpretation der Daten muß im Hinblick auf die insgesamt ersichtlichen Quartalschwankungen bedacht werden, daß die Daten, die auf den baupolizeilich bewilligungspflichtigen Ansuchen aufbauen, teilweise nur den Zeitpunkt der Verwaltungstätigkeit widerspiegeln. Andererseits sind die Ergebnisse auch von den mehr oder weniger erfolgreich bei den Gemeinden umgesetzten Quartalsmelderhythmen beeinflusst.

 

Berichtsperiode

 

neue Wohnungen

insgesamt

in neuen Wohngebäuden

in sonstigen neuen Gebäuden

in bestehenden Gebäuden (Auf-, Zu-, Umbautätigkeit)

mit 1 oder 2 Wohnungen

mit 3 und mehr Wohnungen

1998

50.789

18.536

22.004

1.182

9.067

1999

45.459

17.567

19.189

947

7.756

2000

41.460

16.935

16.798

445

7.282

1. Qu. 2000 *)

8.558

3.186

3.874

91

1.407

2. Qu. 2000 *)

9.939

4.494

3.287

77

2.081

3. Qu. 2000 *)

10.286

4.337

4.221

116

1.612

4. Qu. 2000 *)

13.056

5.176

5.434

192

2.254

1. Qu. 2001 *)

8.633

3.261

3.617

126

1.629

2. Qu. 2001 *)

9.650

3.578

4.072

100

1.900

3. Qu. 2001 *)

10.605

4.594

4.067

85

1.859

4. Qu. 2001 *)

11.612

4.210

5.656

105

1.641

2001*)

40.500

15.643

17.412

416

7.029

*) Vorläufige Zahlen.
Die im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Jahres 2000 existierenden Unterschiede sind auf Bereinigungen im Zusammenhang mit Adress- bzw. Gebäudedefinitionen zurückzuführen.

Meldung an EUROSTAT

Durch die Ratsverordnung (EG) Nr. 1165/98 wurden die Mitgliedstaaten verpflichtet, nach gemeinsamen Vorgaben zu melden. Dazu zählen folgende Bestimmungen:

  1. Nur Wohnungen in Gebäuden mit überwiegender Nutzung für Wohnzwecke sind zu melden.
  2. Wohngebäude mit einer Wohnung sind getrennt von allen übrigen Wohngebäuden zu melden (in Österreich üblich: Zahlen für Ein- und Zweifamilienhäuser zusammenzufassen).
  3. Bewilligungen von durch Umbau bestehender Gebäude (neu)hinzukommender Wohnungen sind nicht zu berücksichtigen.
  4. Wohngebäude in Holzfertigteilbauweise sind nicht zu berücksichtigen.

Meldung an EUROSTAT

 

Berichtsperiode

 

neue Wohnungen in neuen Wohngebäuden (ohne jene mit Holzfertigteilbauweise)

mit 1 Wohnung

mit 2 und mehr
Wohnungen

1998

14.690

23.756

1999

12.428

20.611

2000

12.003

18.216

1. Qu. 2000 *)

2.323

4.154

2. Qu. 2000 *)

3.194

3.624

3. Qu. 2000 *)

3.001

4.643

4. Qu. 2000 *)

3.685

5.843

1. Qu. 2001 *)

2.432

3.830

2. Qu. 2001 *)

2.555

4.378

3. Qu. 2001 *)

3.275

4.327

4. Qu. 2001 *)

2.895

6.000

2001 *)

11.157

18.535

*) Vorläufige Zahlen
Die im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Jahres 2000 existierenden Unterschiede sind auf Bereinigungen im Zusammenhang mit Adress- bzw. Gebäudedefinitionen zurückzuführen.


© STATISTIK AUSTRIA, Seite wurde am 28.5.2002 von Huber-Bachmann aktualisiert.


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